Systemisches Aggressionsmanagement (SAM) wurde aus der Praxis für die Praxis entwickelt und möchte unser Zusammenleben mit konstruktiven Konfliktlösungen anreichern. Es bietet viele Antworten zum Umgang mit Konflikten. Vor allem auf folgende Fragen:

  • Wie kann ich entspannter und gelassener mit Konflikten, Aggression und Gewalt umgehen?
  • Was kann ich in der konkreten Situation machen?
  • Wie komme ich aus der Ohnmacht?
  • Welche Tipps und Kniffe gibt es?

SAM kommt in der Vermittlung leicht und humorvoll daher. Gleichzeitig zeigt es sich sehr gehaltvoll und praxisorientiert. Es stellt ein Grundgerüst aus Theorie (AggressionsAcht), Methoden (Grundprinzipien, Gesprächskompass) und Haltung (Ressourcenorientierung) zur Verfügung, welches in jeder Konfliktsituation Anwendung finden kann. Damit vereint SAM aktuelle Forschungsstände aus Erziehungswissenschaft sowie Psychologie und Neurobiologie. Zudem gibt es stets die Möglichkeit eigene Fälle einzubringen und zu diskutieren. Dabei entstehen erste Lösungsideen. Mit dem hohen Beispiel- und Übungsanteil verlaufen die Seminare sehr praxisnah.

Die Kurse gliedern sich wie folgt:

_SAM I: Grundlagen – erste Einblicke und vielfältige Handlungsstrategien

  • AggressionsAcht als Grundlage des SAM
  • auslösende Faktoren für Aggressionen und Gewalt
  • Die Grundprinzipien des SAM
  • systemische und ressourcenorientierte Arbeitsweisen
  • Gesprächskompass als Einmaleins des Konfliktmanagements

_SAM II: Vertiefung, Erweiterung und Spezialfälle – kreative und nachhaltige Konfliktlösungeformen

  • 4 Typen des SAM
  • Erarbeitung von Unterstützungskonzepten für Fachkräfte und Klient_innen
  • Externalisierungstechniken
  • gewaltfreie Lebensräume
  • Belohnung und Bestrafung
  • Interaktionsebenen des SAM
  • Beziehungsebenen des SAM

SAM ist evaluiert und eingängig beschrieben. Dazu mehr hier.

Lizenzgeber ist sam-concept.

Aktuell: Im Rahmen eines ESF-Projekts hat das Bildungsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern sam-concept beauftragt, landesweit alle weiterführenden Schulen in SAM einzuführen. In einem Zeitraum von 5 Jahren haben Lehrkräfte die Möglichkeit ihre individuellen Handlungsoptionen zu erweitern. Damit können aktuelle Konfliktsituationen noch besser gemeistert werden, bei gleichzeitiger Vorbereitung auf zukünftige Situationen.